Offener Brief an Martin

28. Dezember 2011 in Ansichten, Konfirmandenarbeit

Lieber Martin,
zum Ende meiner Konfirmandenzeit wurden wir gefragt, ob jemand von uns für die nächsten Konfirmanden Teamer werden möchte.

Da mir der Unterricht gut gefallen hatte und dabei sogar neue Freundschaften geschlossen wurden, war ich schnell entschlossen. Ich wollte das, was ich erlebt hatte, weitergeben. Deshalb sagte ich zu. Corinna, Franziska, Hubertus, Tabea, Denis, Sophie und Jonas waren auch mit dabei, im Laufe der Zeit kam Anne noch dazu.

Und spätestens als der erste Vorbereitungstermin für den Konfirmandenunterricht ins Haus stand war mir klar, es wird eine Herausforderung. Vor allem war ich neugierig und ich bin sicher, den anderen ging es genauso.

Der erste Konfirmandensamstag verging wie im Fluge, obwohl (oder vielleicht weil) ich sehr aufgeregt war. Da wir Teamer uns aufgeteilt hatten, um in Kleingruppen mit den „Konfis“ zu arbeiten, war ich nicht ganz auf mich allein gestellt, aber es kostete schon einiges an Überwindung, bis ich mich traute, klare Arbeitsaufträge zu geben. Hinzu kam noch, dass die meisten Konfirmanden in meinem Jahrgang waren und ich viele auch aus der Schule kannte. Doch nachdem der erste Schritt getan war, fiel es mir zusehends leichter.

Und nun, nach der Konfirmandenfreizeit, die, wie ich finde, nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern auch eine ganz schöne Hürde war, kann ich sagen, dass wir mit dir als Dir, als Jugenddiakon einen Glückstreffer gelandet haben, und ich gerne weiter in deinem Team Konfirmandenunterricht mitgestalten möchte. Und da spreche ich sicher nicht nur für mich!

Liebe Grüsse

Marica
Schöningen, 28.12.2011

1 response to Offener Brief an Martin

  1. Sehr schöner Beitrag, weiter so Marica:)

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